Freitag, 29. Januar 2016

The Weekend Challenge

Hallo du da - Lieblingsleser - sag mal, wie geht es dir eigentlich so? Gut. Alles ok oder doch ein klein wenig mies? Nun wo sich der erste Monat des neuen Jahres dem Ende zuneigt. Bist du froh, dass 2015 endlich zu Ende ist? Und begang 2016 für dich wirklich mit all jener Freude die du dir erhofft hast? Wie hoch ist sie für dieses Jahr? - deine Erwartungshaltung. Hast du hohe - nein sogar enorme Erwartungen an dich selbst? - & an all das was du erreichen willst? Selbstzweifel. Druck. pure Vorfreude. Wie geht es dir wenn du siehst das deine Mitschülerin schon wieder die bessere Note geschrieben hat? Was bedeutet es für dich, dass dein Arbeitskollege im Gegensatz zu dir heute noch nicht gelobt wurde? Wie fühlt es sich an seinem nächstem Ziel noch keinen Schritt näher zu sein? Und oh mein Gott wieso vergleichst du dich denn schon wieder mit anderen?
Tu mir den Gefallen und lass das mit dem Kopf schütteln, denn du weißt ich hab dich ertappt. & woher verflucht noch eins will ich das denn wissen? Ganz recht, weil ich mich selbst schon  wieder dabei erwischt habe. Nicht im großen Stil aber so ein klein wenig - ja, das streite ich auch gar nicht ab. Vielleicht werden wir diese furchtbare Eigenschaft ja niemals los. Vielleicht ist das einfach menschlich. Vielleicht haben wir es aber auch perfektioniert uns Dinge einzureden um nicht weiter an uns arbeiten zu müssen.

& deswegen auch wenn ich es mit Sicherheit nicht besser weiß. Ein kleiner Tipp sozusagen nachträglich zum Jahresanfang. Messe dich an niemandem - an niemandem außer dir selbst!

Doch bevor wir genauso wie alle Jahre wieder versuchen uns zu verbessern und zu einer upgegradeten Version unserer Selbst zu werden. Trommelwirbel - nehmen wir uns mal einen Moment für uns. Lassen wir den Jahresanfang einmal revüh passieren. Wir sind wir gestartet? Voller Elan - oder halt doch mal wieder den halben Tag verschlafend im Bett? & selbst wenn - tadel nicht all zu streng. Denn wie willst du dieses Jahr etwas großes schaffen? Wie willst du diese neue umwerfende, intelligente, gutmütige usw. Person werden - wenn du noch nicht einmal im Stande bist die Person zu lieben die du jetzt bist? Wie willst du "besser" werden - wenn du dein jetziges ich noch immer nicht zu schätzen weißt? Und wie zum Teufel soll dieser Text dir denn nun überhaupt dabei helfen den ersten vielleicht guten Schritt in die richtige Richtung zu machen?



Naja vielleicht könnte das hier ja etwas für dich sein.

Wie ich bereits im vorletztem Post ( aufjedenfall lesen! ) erwähnt habe möchte ich mich weniger mit dem Fernseher, Comedysendungen und all dem täglichen aufgebauschten Mist und dafür mehr mit mir selbst und meinem Leben beschäftigen. Vielleicht ein wegen narzisstisch - vielleicht aber auch genau das richtige für mich und dich.
Hierzu plane ich eine Challenge für das kommende Wochenende / 30. + 31.Januar / & ja vielleicht sollten wir alle uns im Grunde viel öfter solch kleinen Herausforderungen stellen. Wieso auch sollten nicht auch aus kleinen Dingen - große Wunder werden.

Hier zu einige Punkte die ich mir vorgenommen habe;

- einen der beiden Tage komplett offline sein.
Ich denke das wird der Samstag - ich will es mir nicht gleich ganz so schwer machen denn Sonntag ist mein Gammeltag und ja schande über mein Haupt aber zu diesem Gammeltag gehören Sozial Media wie Instagram und Youtube für mich ganz einfach dazu. Trotz dessen möchte ich versuchen mich am Wochenende ein wenig von all dem zu entziehen und mehr Zeit damit verbringen mich um mich selbst zu kümmern.

- sich das gesamte Wochenende über nichts beschweren
Wer mich kennt weiß wie Nervenaufreibend das werden kann. haha ich bin eine menschliche Meckerkanone und rege mich vielleicht auch gerne mal über die ein oder andere Sache auf. (haha)

- Ziele für das Jahr 2016 definieren
Klar, so eine Liste habe ich schon aber ich will mich noch einmal hinsetzen und mir ganz klar vor Augen führen was ich von diesem Jahr erwarte. Was ich umsetzen kann / was ich muss und was vielleicht doch noch eine Nummer zu groß für mich ist.

- meinen Kleiderschrank ausmisten
Nachdem mich mehrere Kleidergrößen verlassen haben wird es endlich Zeit mich zu trennen. Denn langsam komme ich mir selbst affig vor bei den Worten " Ich habe nichts zum anziehen " obwohl ich beim aussprechen dieser Worte auf einen Schrank blicke der aus allen Nähten zu platzen droht.

- nichts kaufen
Das ist vielleicht in euren Augen nicht so schwer weil sonntags die Geschäfte ja sowieso geschlossen sind - jeder von euch der genau das jetzt dachte - hat wohl keine Ahnung wie online Shopping süchtig man eigentlich sein kann (haha)

- kein Fernsehen / dafür ein gutes Buch lesen
es grenzt wirklich schon an das Unnormale wie viele Bücher ich zuhause liegen habe die ich bisher noch keines Blickes gewürdigt habe. Einfach nur weil ich ja immer etwas besseres zu tun hatte. von wegen.

& nun nachdem du weißt, dass ich mich bemühe -
sag mir was wirst du tun um 2016 zum besten Jahr deines Lebens zu machen?

Küsschen, Kristin

Sonntag, 24. Januar 2016

die Sache hat nur einen Haken

Ich betrete den Raum und begrüße sie alle. Ich lächle. Mein Lächeln erreicht meine Augen - ganz aus dem Herzen heraus. Das ist für mich ganz selbstverständlich. Ein Bitte an den Kollegen wenn ich einmal Unterstützung brauche. Ein Danke an die Reinigungskraft, dafür, dass sie tut was sie tut - jeden Tag aufs neue. Denn genau das sollte eine Regel sein - eine goldene. Nicht nur im Berufsleben. Sondern überall. Denn auch wenn du gut bist - vielleicht sogar der Beste schaffst du es nicht dein Leben lang voran zu kommen - nicht ganz allein. Was zählen sollte, dass ist das Projekt, die Gemeinschaft - nicht der Erfolg einer einzigen Person.

& doch ist es oft so anders.

Es geht um Macht - um Machtpositionen. Wer bekommt den besten Parkplatz, wer redet als erstes und am meisten während einer Sitzung, wer hat all diese besonderen Privilegien und wer trägt die Nase besonders weit oben? Darf ich IHNEN einen Kaffee bringen.. Hier die Dokumente die SIE  vor 30sek. angefordert haben.. Wann dürfte ich IHNEN denn bitte in den A**** kriechen :) 
Was ist das erste woran ihr denkt? Der erste Arbeitstag. Eine neue Stelle. Neue Kollegen. Ein neuer Chef. Angst, Unsicherheit - wie schaffe ich es suverän aufzutreten? Etwas besonders zu sein - zu werden. Unersetzbar zu sein - zu werden. Wenn jemand einen Witz reißt sollte ich mitlachen oder mich lieber zurückhalten? Was ziehe ich an? Kleine graue Maus - nicht auffallen - nicht zuviel Aufmerksamkeit - DAS ist nicht höflich. & doch im Inneren weiß man es - man hat es satt - all diese ich sag es ganz offen - Arschkriecherei. Viel - zuviel Zeit verschwenden wir damit herauszufinden wie wir uns während unserer Arbeitszeit zu verhalten haben / wie wir uns verhalten müssen. Welche geschriebenen und vor allem ungeschriebenen Regeln habe ich zu beachten um mir hier einen Namen zu machen?! Bloß nichts falsch machen - und bitte kein Risiko. & ein Wort spielt eine leider viel zu Große Rolle. Herachie

Denn mal ehrlich. Wie viele Ideen von neuen Mitarbeitern, Auszubildenden oder gar Praktikanten werden ernst genommen. Und das wobei wir doch alle wissen, dass ein Held unserer Kindheit - der Erfinder des Gameboy´s - Gunpei Yokoi - als Hausmeister bei Nintendo begonnen hat. Wieso sollte es so sein, dass große Ideen - große Veränderungen nur von vermeindlich großen Menschen stammen dürfen. Wie viele Ideen schaffen es nicht durch alle Instanzen ... werden weggeworfen, zerknüllt im Papier Eimer - wie viel Motivation wird abgewürgt und wie viel Wunderbares geht tagtäglich verloren? Natürlich muss es eine Ordnung geben - ein respektvolles Miteinander - doch wo bleibt jener Respekt auf den doch alle immer so sehr pochen - wenn die Praktikantin seit 6 Monaten den Kaffee holt - im Aufzug neben ihm steht den Chef einer kleinen Firma und dieser sie weder eines Blickes würdigt noch weiß wer das denn überhaupt ist. Doch genau das ist es doch was die Aufgaben von morgen erfordern - RESPEKT ! - eine ordentliche Portion Mut - Mut sich einzugestehen auch den "Kleinen" eine Chance zu geben - neue Wege zu gehen und sich einzugestehen, dass diese beständiger werden könnte als die Zeit der Herachie.

Denn was wäre wenn?

Keine Herachie. Kein Chef. Kein Alltag in dem man wieder und wieder daran gehindert wird sein Bestes zu geben. Keine Unsicherheit. Keine Selbstzweifel. Statt des ewigen Kaffee holens endlich einmal eine Idee umzusetzen. & somit Erfolg einzuholen nicht für sich - sondern für das Unternehmen - für uns. Alle ziehen zusammen an einem Strang - diesmal wirklich. Ein gemeinsames Ziel. Alle arbeiten ganz ohne Druck - denn der gegenüber am Schreibtisch ist nicht besser - verdient nicht mehr - und hat hier sowieso das sagen. Nein, der Kollege neben dir - links sowie rechts zählt auf deine Energie, deine Ideen und deinen Willen etwas großes zu schaffen. Zusammenhalt. Denn das ist es was jeder von uns will - etwas sinnvolles zu tun - davon bin ich fest überzeugt. Das ganze hat nur einen Haken, all jene die sich auch Woche für Woche über den Montag beschweren hätten nun keine "die da oben" mehr über die sie schimpfen könnten :) 

Küsschen, Kristin

Mittwoch, 20. Januar 2016

all jene unendlichen Geschichten

Ich denke ich war 6 Jahre alt & trotz dessen, dass ich viel draußen war verfiehl ich ihm - dem Fernsehpogramm. Knopf an - Kopf aus- Einfach zusehen. Beobachten. Ein Erlebnis und all das ganz ohne Anstrengung. Wieso sollte ich auch etwas anderes tun? Raus gehen, mit Freunden spielen, die Welt entdecken. Na klar! Aber was fange ich mit mir an all diesen unzähligen Regentagen an.
Wochenende - Knopf an - Kopf aus. Ein Trott, Alltag und einen Haufen Langeweile.
& dann brachte mich ausgerechnet ein Film in eine neue Situation.
Die unendliche Geschichte / 1984 - ja, da gab es mich noch nicht bla bla / Fernseher an - Kopf an. Ein kleiner Junge - mein Alter - keine Freunde - ganz allein mit sich. Oder doch nicht?
Nicht ganz allein.
Zusammen mit Büchern. Mit diesem einem Buch. All diesen Charakteren und einer scheinbar unendlichen Welt - voller Möglichkeiten, voller Träume - voller Träume die wahr werden.
Große Kinderaugen. Große Kinderträume. Meine Träume.
Genau das wollte ich. Ich wollte lesen. Wollte träumen. Dinge schaffen zu denen der Fernseher nicht in der Lage ist - ich aber schon.
fernsehen oder lesen? 



Angenommen, Du würdest regelmäßig lesen..
… wohin würde Dich das führen, in einigen Monaten, einem Jahr, in fünf Jahren, in zehn?
Wie viel entspannter wärst Du, wenn Du nach der Arbeit beim Lesen wirklich abschalten und abtauchen könntest, statt Dich nur vom Fernseher berieseln zu lassen? Wie viele neue Themen für Gespräche mit Deinen Lieben hättest Du? Wie viel besser könntest Du sie verstehen, wenn Du Dich beispielsweise etwas mit Psychologie auseinandersetzt? Denn lesen heißt nicht, dass es jedesmal der neuste Roman sein muss. Wie viel könntest Du lernen, über Dein Fach und all das, was Dich begeistert? Wie offen werden dein Herz und dein Geist, wenn DU regelmäßig neue Standpunkte einnimmst? Wie viele neue Ideen würdest Du gewinnen können? Wie viel neue Energie, die Ideen auch anzupacken und Deine Träume wahr werden zu lassen?


Nie wieder fernsehen? Nein. davon ist hier nicht die Rede. Ich liebe gute Filme - witzige Serien und lehrreiche Dokumentationen. Aber ist es gesund morgens vor der Arbeit den Fernseher anzuhaben? Sollte man sich wirklich jeden Abend aufs Sofa lümmeln und "entspannen" ? 

Lass uns ein wenig fernsehen aber pssssst ich will das hören. Jetzt nicht meine Serie kommt. 

Aus diesem Grund mag ich diese Art von Konsum reduzieren ab jetzt.
3 Abende die Woche will ich mich mal nicht vor den Fernseher setzen - will ein wenig am Blog basteln - nochmal eine große Runde mit dem Hund gehen - ein Buch lesen - oder einfach mal ein langes Gespräch mit meinem Liebsten führen.

Küsschen, Kristin