Donnerstag, 28. Mai 2015

Zeit - macht uns gleich

Ich habe letztens bei einer Freundin etwas gelesen.
"Wozu eine teure Uhr - wenn ich dann keine Zeit hab"?

Wie wichtig ist Zeit? Wie wichtig ist uns unsere Zeit? Nutzen wir unsere Zeit sinnvoll?
Kosten wir jede Minute voll aus? Saugen wie fleißig jeden Moment in uns auf? Oder zählen wir vor uns hin Sekunde um Sekunde.. verschwenden das wertvollste was wir haben - unsere Zeit.

Wir Menschen haben im Laufe der Zeit über so vieles Macht erlangt. Soviel können wir beeinflussen. Aber nicht die Zeit. Wir können nicht vorspulen um schwere Tage schneller zu überstehen - diese Tage an denen wir am liebsten im Bett bleiben würden. Sie vergehen nicht - nein wenn es uns schlecht geht lässt uns die Zeit keine Ruhe und jede Sekunde fühlt sich noch ewiger an.
Es ist uns nicht möglich die Zeit zum stillstand zu bringen. Wir erleben die schönsten Momente - versuchen uns an ihnen festzuhalten, wollen uns regelrecht an sie klammern. Aber sie vergehen. Wir sind machtlos und unbeholfen. Keine Macht über die Zeit. Es ist fast ein wenig traurig.



Ich denke nicht, dass ich meine Zeit wirklich sinnvoll nutze. Ich stehe auf - fahre zur Schule setze mich an meinen Platz und fange an einen Blogpost zu schreiben. Einer mit viel Herz soll es werden. Eigentlich sollte ich lernen bald steht die nächste Modulprüfung an aber ich beschäftige mich lieber damit die Gedanken in meinem Kopf zu ordnen. Sie zu Papier zu bringen.
Um 15h ist Ende - dann fahre ich nachhause. Während der Zugfahrt blicke ich aus dem Fenster oder beobachte fremde Menschen und ihre Eigenarten. Ob Fremde mich auch beobachten?
Zuhause angekommen gehe ich lieber 20min länger mit meinem geliebten Hund vor die Tür anstatt mich endlich vor die Bücher zu setzen und etwas für mein Leben zu tun. Für meine Zukunft.
Ich komme nachhause und bereite mir etwas zu essen zu. Schalte die Musik ein, damit meine Gedanken endlich einmal von etwas übertönt werden.
Ich esse - schaue mir unwichtiges im Fernsehen an, verschwende ich meine Zeit?
Gibt es eine Definition? Einen Satz der uns vorgibt wie wir unsere Zeit richtig nutzen sollten?
Und sollte es diesen Wegweiser geben - sollten wir ihn dann befolgen?


Selbst mag unser Leben hundert Jahre dauern wissen wir doch alle eins ganz genau - irgendwann wird es ein Ende haben. Egal wie sinnvoll wir unsere Zeit genutzt haben. Egal wie oft wir sie verschwendet haben. Selbst wenn wir jede Sekunde zu schätzen gewusst haben. Irgendwann hat es ein Ende.

Die Zeit zeigt uns etwas - etwas sehr wichtiges - etwas an dem wir nichts ändern können.
Wir sind alle gleich, denn wir alle haben die gleiche Zeit auf dieser Erde.
Jeder Mensch hat 24 Stunden Zeit am Tag zu leben, zu entdecken, zu verschwenden.
Niemandem von uns wird mehr Zeit geschenkt - und auch der vermögenste Mensch auf dieser Welt hat nicht eine Sekunde mehr am Tag als der Imbiss Mitarbeiter von nebenan.
Wieso sind wir also der Meinung, dass unsere Zeit weniger wert wäre? Wieso stecken wir viel Zeit in die Kategorie "Nicht-gelebte-Zeit" ?


Was ist Zeit für mich? Was ist Zeit für dich? Wozu nutze ich meine Zeit? Womit verschwende ich meine Zeit? Verschwende ich sie ab und an gerne?

Donnerstag, 14. Mai 2015

mi casa e su casa

Hallo meine Lieben

Ich habe mir über dieses Thema schon sehr sehr lange Gedanken gemacht und entschieden, dass es wichtig ist auch über dieses Thema bei dem definitiv nicht alle Leser meiner Meinung sein werden anzusprechen bzw einen Text dazu zu verfassen.

mi casa e su casa - mein zuhause ist dein zuhause.

Ich möchte, dass wir uns alle einmal folgendes vorstellen.

Krieg.. Deutschland ist im Krieg.. & somit sind alle Bewohner dieses Landes in Gefahr. Deutschland hat all seine Verbündeten verloren. Unser Land steht mit dem Rücken zur Wand. Wir stehen mit dem Rücken zu Wand. Eingepfercht wie eine Herde. Jeden Tag dringen die feindlichen Truppen näher an uns heran. Jeden Tag wird eine neue Stadt in Besitz genommen.Wird es schon morgen meine Stadt sein? Wird es schon morgen meine beste Freundin sein - die ich nie wieder sehe? Werde ich morgen früh nocheinmal aufwachen? Kann das alles Realität sein?

Frage 1: Woher bekommen wir etwas zu Essen? Wir brauchen etwas zu Essen um bei Kräften zu bleiben. Wir brauchen dringend Nachrung um unser Überleben zu sichern. Supermärkte gibt es nicht mehr. Sie wurden teilweise zerbombt und die die noch übrig sind wurden bereits von der verzweifelten Gesellschaft geplündert. Kriegen wir unser Essen rationiert? Stehen wir nun an für 2 Äpfel und ein Brot womit wir dann uns, unseren Ehemann und die Kinder eine Woche lang ernähren sollen? Wird es so einen "luxus" wie die Vergabe von Essen noch geben? Sind wir fähig unsere Familie zu ernähren? Ist Deutschland fähig all diese Familien zu ernähren?

Frage 2: Werden wir unsere Männer jeh wieder sehen? Es ist soweit, dass Militär alleine kann diesen Kampf nicht gewinnen. Und so kommt es zu dem Tag, an dem sich unsere Männer verabschieden müssen. Einer sagt seiner Mutter lebewohl wo er doch gerade erst seinen 16. Geburtstag erlebt hat. Einer küsst seiner schwangeren Frau zärtlich auf die Stirn. Der nächste hällt seine weinenden Kinder im Arm. Die Gedanken der Frauen, Mütter und Kinder - werde ich dich jehmals wiedersehen? Werde ich dich jeh wieder in die Arme nehmen können? Werde ich nocheinmal die Zeit haben mich mit dir zu streiten?

Frage 3:Werden wir psychisch stark genug für diese Zeit sein? Der Krieg ist mittlerweile zum Alltag geworden. Man lebt mir der ständigen Angst. Und doch muss man sie jeden Morgen wieder zur Seite schieben um nicht völlig den Verstand zu verlieren. Was tun - um uns selbst den Schein hingeben zu können? Was tun - damit unsere Kinder die tiefe Verzweiflung nicht spüren?

Das sind nur 3 Fragen.. 3 Fragen die uns wohl niemand beantworten kann. Denn niemand von uns weiß was die Menschen da oben über unseren Köpfen planen. Niemand von uns weiß, was passieren wird wenn es soweit kommt.

Was würden wir tun?

MEINE MEINUNG!

Ich denke ich weiß es nicht. Ich lebe nun seit 5,5 Jahren zusammen mit meinem Mann seit 2 Jahren lebt unser kleiner Shitzu mit uns Tag für Tag. Der Gedanke diese heile Welt könnte in diesem Maße erschüttert werden macht mir Angst. Aber es gibt etwas, was mit mehr Angst macht als, Straßenbanden, Soldaten, Bombenangriffe, Lebensmittel Not etc. Was mir am meisten Angst macht - sind die Menschen, jene von denen wir Hilfe möchten. Wenn es klar wäre wirklich klar - das war´s jetzt mit Deutschland. Das Land wird zerstört werden uns es gibt keine Aussicht mehr auf eine rosa Zukunft. Es gibt nur noch die Aussicht darauf - jeden Tag zu hungern und Angst zu haben überhaupt nur ein Auge zu schließen - dann würde ich sie nehmen - meinen Mann, meinen Hund, meine Schwester, und die Menschen die ich liebe. Ich würde einen Plan mit ihnen schmieden. Wie kommen wir hier weg? Wie sichern wir uns ein sicheres Leben? Wie ändern wie unsere Situation?
Und ich denke wir alle würden zum selben Entschluss kommen - wir müssen fliehen!

( Wunschdenken )

- wir beschließen zu fliehen
- Frankreich, Polen und die Niederlande nehmen einen Großteil auf
- sie stellen uns Wohnungen und Häuser natürlich alle frisch renoviert
- wir bekommen Lebensmittel, neue Kleidung, und Hygieneartikel
- ein neues Handy und Internetzugang muss natürlich auch drin sein man muss ja wissen was so in der Welt passiert
- nun möchten wir alle einen Job und bekommen diesen natürlich auch sofort
- falls wir leider nicht qualifiziert sind werden wir selbstverständlich qualifiziert
- wir werden von der Gesellschaft angenommen
- wir werden ein Teil der Gesellschaft ganz ohne Vorurteile
- wir führen ein lebenswertes und sicheres Leben.

Das würdet ihr euch doch alle wünschen, nicht wahr? Würdevoll behandelt zu werden..

Ich möchte nun zum eigentlichem Thema des heutigen Posts kommen..
Mit Sicherheit habt ihr alle meine Gedankengänge nachvollziehen können und mit Sicherheit erhofft ihr euch vieles ähnlich. Im Ernstfall ernst genommen werden.
Doch dann frage ich mich eins.
Wir alle hier ( zumindestens das deutsche Puplikum) sind deutsche Staatsbürger.
Ich frage mich eins -erinnert sich einer von euch was in unserem Grundgesetz - einem Gesetz an dem nichts gedreht werden kann steht?

Artikel 1 Abschnitt 1 - die Würde des Menschen ist unantastbar

Jetzt frage ich euch? Sind nur Menschen die die deutsche Staatsangehörigkeit haben Menschen? Ich denke ihr alle wisst in welche Richtung das jetzt hier laufen wird - und ja das ist mein ernst - ich bin PRO ASYL!

Es kann doch nicht euer ernst sein, dass ihr all das oben aufgeführte verlangen würdet und selbst ha was gebt ihr selbst?

"Lasst doch nicht alle Ausländer hier rein" "die sollen dankbar sein in ihrem Land wären sie längst tod" "das sind doch alles Verbrecher" "Ausländer raus"

Und was es nicht alles für gerührete Scheiße gibt !!! Das sind auch Menschen. Wir alle sind nichts weiter als Menschen. Wir alle haben den selben Boden Wir alle haben den selben Himmel und Wir alle atmen die selbe Luft. Mit welchem Recht denken manche nun also, dass sie etwas besseres wären? Und ich weiß zu 100% würde dieses Szenario wahr werden - wäre Deutschland im Krieg - wir wären die ersten die rumheulen würden "Wieso will uns denn kein anderes Land " "Wir brauchen doch Hilfe" "Ich habe Hunger wieso gibt mir niemand was" "Wieso will uns keiner helfen"

Jetzt sagen sicher viele ja wir tun ja schon total viel für Flüchtlinge blaaa blaa blaaa..

Grundgesetz - ich werde jetzt nicht genau zitieren

- JEDER MENSCH HAT EIN RECHT AUF UNVERSEHRTHEIT
dann muss ich aber lesen, dass Flüchtlinge von Deutschen ermordet wurden

-DIE WÜRDE DES MENSCHENS IST UNANTASTBAR
dann lese ich Berichte, in denen gezeigt wird unter welchem Umständen diese Menschen leben müssen die hierher kommen. Die hier Zuflucht und Sicherheit suchen. Kein Deutscher würde so hausen. Und in vielen Fällen ist es nicht mehr als als hausen. In heruntergekommen Fabrikgebäuden und irgendwelchen alten Kontainern. Ohne Strom. Ohne warmes Wasser. Ohne Heizung.. dankbar sein? Ha - wofür sollten diese Menschen dankbar sein? Dafür, dass wir sie wie den letzten Dreck auf irgend ein Abstallgleis stellen bis uns etwas einfällt was wir eventuell mit ihnen tuen könnten.

- JEDER MENSCH HAT DAS RECHT EINEN BERUF SEINER WAHL AUSZUÜBEN
haha - also jetzt kommen sicher alle ja wenn die schon hierher kommen bla dann sollen die doch bitte auch arbeiten gehen bla.. ja na klar also wenn ich im Krieg aufgewachsen wäre.. mein Alltag würde aus hoffen und beten bestehen und ich wäre so sehr damit beschäftigt nicht andauern zu weinen, dass ich nicht mal genug Zeit hätte meine eigene Muttersprache zu erlernen. Aber he klar sobald ich "in Sicherheit" bin könnte ich ja direkt am nächsten Tag einen Job antreten. Naja für den bin ich dann zwar nicht qualifiiert wegen kann die Sprache nicht und kenne das Berufsfeld etc vielleicht auch nicht aber who cares..

Wisst ihr eig. ist es ja egal was ich hier schreibe. Ich denke nur vielleicht ist es ja fü den ein oder anderen mal ein kleiner Anstoß. Ein Anstoß dafür mal an etwas anderes zu denken.. mal über etwas wirklich wichtiges nachzudenken.

Ich will auch nicht sagen, dass jeder Deutsche gegen Flüchtlinge ist. Ich will auch nicht sagen, dass Deutschland gegen Flüchtlinge ist. Ich will nur sagen, dass viel unnötige Leid stattfindet.

Ich verlinke euch hier mal ein paar Beiträge.

http://www.epv.de/asyl

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article132759215/Fluechtlinge-Sie-behandeln-uns-wie-Tiere.html

http://www.zeit.de/2014/50/minderjaehrige-fluechtlingskinder-fluechtlingsheim

und diese Facebook Gruppe.

https://www.facebook.com/proasyl?fref=ts

Einen schönen Tag euch allen. Küsschen.

Quellen:
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/alltagsleben.html

Donnerstag, 7. Mai 2015

Jeder hat sie - hier ist meine ...

Hey you and you

heute ist mein 24. Geburtstag. Ich weiß nicht, ob dies der beste Tag ist um 'die Karten auf den Tisch zu legen' aber ich weiß, dass wenn ich es mich heute nicht traue - ich es mich niemals trauen werde. Ich möchte vorweg etwas sagen:

- ich mache dies nicht um Aufmerksamkeit in irgendeiner Form von euch zu bekommen.
- es ist mir einerseits auch völlig egal wenn es Menschen gibt ( ohja die wird es jetzt geben ) die der Meinung sind, dass es total bescheuert von mir ist mit so etwas an die Öffentlichkeit zu gehen.
- und andererseits bitte ich euch darum ! Wenn ihr der Meinung seit nach diesem Post über mich urteilen zu wollen oder gar ein Kommentar abgeben zu wollen denkt bitte daran, dass hinter diesem Post ein realer Mensch mit Gefühlen steht.

Angefangen über dieser Art von Blogeintrag nachzudenken habe ich im Dezember 2014.
Vorweg ich habe es in diesem Jahr geschafft 25kg abzunehmen und bin nun laut BMI im normal Gewicht. Aufjedenfall gab es im Dezember ´14 einen reizenden Menschen der der festen Überzeugung war, dass es völlig ok sei mich bei einer meiner Freundinnen als total fett zu bezeichnen. Meine Freundin war daraufhin total sauer - blockierte diese Person und brach den Kontakt ab. By the way.. E? danke dafür. Achja und ne das mit dem Gewicht ist eig grade pups egal und will auch kein "omg wie toll usw" hören oder so diese Situation war einfach nur der Auslöser, weil ich mir ab diesem Zeitpunkt viele Gedanken um das Thema "Leute verurteilen ohne zu wissen warum sie so sind wie sie sind" zu machen.

Nunja ich weiß eig. nicht so recht wie ich anfangen soll.
Kennt ihr diese Sprüche urteile nicht über einen Menschen wenn du seine Gesichte nicht kennst?
Für diese Person war es so leicht mich als fett etc. hinzustellen obwohl sie mich noch nicht einmal persönlich kannte ! Aber wieso weshalb warum.. wieso war ich denn lange Zeit wirklich Übergewichtig? Wieso habe ich denn Monatelang Abend für Abend einen Haufen Scheiße in mich reingestopft? Wieso lag ich denn Nächte lang wach? Wieso konnte ich alleine nicht mehr einschlafen? Wieso hatte ich Panikattacken? Wieso konnte ich nicht mehr alleine sein? Wieso bin ich nicht mehr alleine vor die Tür gegangen? Wieso, wieso wieso....

Ganz einfach: weil ich nunmehr seit 4,5 Jahren an attestierten Depressionen leide.. attestiert.. heißt ich habe sie schon wesentlich länger.. bin nur nie zu einem Arzt oder etwas vergleichbaren gegangen.

Das ganz einfach heißt natürlich nicht, dass alles ganz einfach ist. Ich habe mir erst irre spät eingestanden, dass alles was passiert ist nicht in Ordnung war und das ich offenkundig Hilfe brauchte.

Was sind Depressionen?

Die Depression (von lateinisch deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Störung mit Zuständen psychischer Niedergeschlagenheit als Leitsymptom. In der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet. Im gegenwärtig verwendeten Klassifikationssystem psychischer und anderer Erkrankungen (ICD 10) bezeichnet man die häufigsten Formen der Depression als depressive Episode oder rezidivierende (wiederkehrende) depressive Störung. Die Diagnose wird nach Symptomen und Verlauf gestellt.

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Soweit zum fachlichen.. aber so einfach ist es natürlich nicht. Nein und ich weiß auch nicht wie ich diese Gefühle und das alles in Worte fassen kann. Man muss es sich so vorstellen. Man wacht auf und ist von einer grauen Wolke umgeben - sie umfasst deinen gesamten Körper und lässt nur selten einen kleinen Lichtstrahl durch ihre feste Struktur.. Es gibt Tage an denen die Wolke einfach nur grau ist dann schaffst du es "fröhlich" zu sein - wenn ich fröhlich schreibe meine ich damit man schafft es an diesem Tag sich nicht selbst zu verlieren. Doch dann gibt es immer wieder diese anderen Tage dann regnet es mitten in der Wolke.. Du wirst nass es ist kalt.. und die Sicht nach außen zum Licht ist nun gänzlich verschlossen. Es regnet nicht jeden Tag - doch nur, weil es nicht jeden Tag regnet heißt das nicht, dass alles wieder in Ordnung ist.

Wieso habe ich Depressionen?

Pffff.. ich denke es gab nicht diesen einen Grund.. es war viel.. sehr sehr viel..
Angefangen hat wohl alles mit meinem Vater.. Erzeuger wie man es auch nennen mag.. Ich kann mir nicht vorstellen was meine Mutter vor 24 Jahren für eine Wut im Bauch gehabt haben muss als mein Vater vor mir stand ( er war bei der Geburt nicht dabei ) und sagte: "Oh der ist aber süß" - als meine Mama dann auf das Namensschild verwies fragte er nur: "Wieso ist denn das kein Junge geworden?"
Vielleicht war es etwas hart von meiner Mutter mir zu erzählen, dass er genau das gesagt haben soll.
Aber zumindest hat sie mir von Anfang an die Wahrheit gesagt..
Ich weiß nicht wie viel Briefpapier und wie viele Briefmarken ich in den kommenden Jahren verschwendet habe. Das Fazit: es kam nie nie nie etwas zurück. Das erste mal das ich etwas von meinem Vater hörte.. pf... das erste mal etwas von ihm gehört habe ich definitiv zu spät ich war 19Jahre alt.. ich hatte einen Brief im Briefkasten in dem er mir zu meinem Studium gratulierte, da das Amt ihn ausfindig gemacht um nach seinen Vermögensverhältnissen zu fragen zwecks BeföG Zahlung. Als ich ihm dann in einem neuen Brief erklärte, dass ich lediglich eine schulische Ausbildung machen würde war ich denke ich wieder unten durch - jedenfalls bekam ich ab diesem Moment keine Briefe mehr.

Ihr denkt hey das reicht aber noch nicht für so richtig ordentliche Depressionen? Ha, das war´s auch noch nicht - leider.

Der nächste Punkt wäre wohl derer, dass ich mir viel zu spät eingestanden habe, dass Erwachsene nicht immer die Wahrheit sagen, nicht immer dein Bestes wollen und gewiss nicht immer Recht haben.
Zur Info: ich werde ab hier keine Namen, Beziehungen, Verbindungen oder irgendwas nennen.
Wisst ihr mit knapp 9 Jahren, einem neuem Wohnort, einem neuen Bundesland und einer neuen Klasse fühlte ich mich schon ziemlich verloren.. mir dann aber noch einzugestehen das Menschen in meinem Umfeld mich dermaßen ausnutzten war schwer für mich zu begreifen und ganz ehrlich gesagt - ich habe es mit meinen 9 Jahren auch gar nicht begriffen. Und habe es, da ich es einfach nicht verstand lange als "normal" abgestempelt. Ich habe den Fehler nicht gefunden. Erst Jahre später ca. mit 20 oder 21 als ich in einem Wartezimmer saß und in einem Gästebuch folgendes Zitat laß wurde mir bewusst das es nun an der Zeit war sich zu wehren.
Der größte Schutz des Opfers wird die Bekanntgabe des Täters sein
5 Jahre lang wurde ich sexuell missbraucht. Um ehrlich zu sein habe ich diesen Missbrauch als Kind überhaupt nicht realisiert. Das Ausmaß dieses ganzen Zeitraumes machte sich bei mir erst viel viel später bemerkbar. Ich hatte 2-3 x mal versucht mit Menschen darüber zu sprechen was mir da passiert/passiert war.. aber naja da es Altersgenossen waren hm.. ich weiß nicht.. all dem wurde keine Beachtung geschenkt oder mir wurde schlicht weg nicht geglaubt. Ab diesem Punkt habe ich alles komplett verdrängt und mir lange Zeit erfolgreich eingeredet, dass es ja "egal" sei.
Bis irgendwann alles über mich hinauswuchs. Irgendwann war dieser Punkt erreicht, dass alles Erlebte mir und vor allem meiner Beziehung schadete.

An diesem Punkt einmal ganz kurz:

Tobias? oh Gott ich schreibe nur deinen Namen und muss schon anfangen zu weinen.. Schatz? Danke danke danke danke danke und nochmal fucking danke man !!! Danke, dass du die letzten 5,5 Jahre jeden Tag für mich da bist.. ich glaube wir waren 3-4 Monate zusammen als ich angefangen habe all meinen seelischen Müll auf dich zu schütten. Und du bist nicht zur Seite gewischen NEIN du hast alles in dich aufgesogen du hast mich in den Arm genommen und mir 50% abgenommen und seit dem trägst du all dies zusammen mit mir Tag für Tag mit dir rum. Ich kann es nicht in Worte fassen und deswegen einfach nur Danke.

Zurück zum Thema.. ich war also aufeinmal ziemlich weit unten. Mein Schloss das ich mir aus schönen Dingen gebaut hatte zerfiel aufeinmal und all das böse und schlechte kroch aufeinmal aus dem Keller heraus..

Doch ich wollte mich den Dingen nicht stellen .... ich wollte es nicht.. und hier auch einmal ein riesen Danke an meine Religionslehrerin in der Berufsschule.. Fr. W. ohne sie wäre ich niemals zur Therapie gegangen NIEMALS. Und ein unendliches Dankeschön an meine Berufschule danke dafür, dass ich einfach mal ein halbes Jahr freigestellt wurde. Einfach um mal wieder auf meinem Leben klar zu kommen um 3x mal die Woche zur Therapie gehen zu können. Danke dafür, dass Sie alle als Team aktzeptiert haben, dass ich einfach nur unendliche Angst hatte alleine rauszugehen und es mir nicht möglich war. Danke für all die Unterstützung. unendlich D a n k e !!!!

Mit viel Therapie und einem großem Haufen Unterstützung konnte ich mich festigen. Ich konnte mich soweit festigen um einen mega Schritt zu wagen. Den Schritt zur Polizei zu gehen.

Ich erinnere mich noch ganz genau an diesen Tag. Ich war bei der Therapie - ich war gerade fertig und war auf dem Weg nachhause. Mein Liebster holte mich vom Bahnhof ab. Ich nahm seine Hand wir schlugen die Richtung nachhause ein und aufeinmal fühlte ich mich so stark, dass ich seine Hand fester nahm mich umdrehte und mir sagte NEIN heute geht es nicht nachhause. Heute gehen wir einen anderen Weg. Mein Liebster sah mich irritiert an und fragte mich wohin wir gehen würden ich sah ihn an und sagte nur: "Lass uns nicht drüber reden sonst habe ich Angst es mir anders zu überlegen - aber wir gehen jetzt zur Polizei" .

Und meine Güte ich sage euch allen GEHT ZUR POLIZEI.. GEHT NICHT ALS OPFER AUS DER GESCHICHTE SONDERN WEHRT EUCH !!!! NIEMAND HAT DAS RECHT EUCH WEH ZU TUN - UND EGAL WAS HANS UND FRANZ EUCH EINREDEN WOLLEN IHR SEIT NICHT SCHULD !!!!!!!

Und gleichzeitig sage ich euch folgendes: Dieser ganze Prozess. Befragungen - Auswertungen - Einzelbefragungen die teilweise 4 Stunden lang gingen und der Gerichtsprozess das alles war das schlimmste und schwerste was ich jeh getan und durchlebt habe. Aber dieses Gefühl am Ende.. nicht das Opfer zu sein war für mich einfach das Beste Gefühl seit Ewigkeiten.
Wobei ich einmal sagen muss, dass ich das "Glück" hatte, dass "der Täter" alles zugegeben hat von Anfang an und ich nicht das Unglück hatte alles nocheinmal vor Gericht erzählen zu müssen. Aber diese Tatsache, dass einfach alles zugegeben wurde - und ich somit nochmal vielen zeigen konnte, dass ich mir all das weder ausgedacht hatte noch eingebildet hatte oder was bla.. das hat mir extrem viel neues Selbstwertgefühl geschenkt.

Pf.. nun könnte man denken.. gut dann hat die Kleine ja keine Depressionen mehr.. naja wisst ihr nur weil jemand zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt wurde sind die leider nicht weg.

Und wisst ihr das Leben ist nicht fair. NEIN.. bestimmt nicht. denn der nächste Tiefpunkt ließ nicht lange auf sich warten...

So ihr Lieben.. ich denke, dass war alles hier ziemlich viel inputt - und ich denke das reicht für heute. Vielleicht ringe ich mich irgendwann dazu durch den Rest auch noch auf den Tisch zu legen - nicht um euch zu zeigen wie stark ich bin oder so sondern für mich um mir zu zeigen, dass ich es schaffen kann - das ich es schaffen kann endlich wieder in ein glückliches Leben zu finden. Ich möchte offen über alles reden können. Und ich hoffe, dass das hier ein Anfang für mich ist.

Noch einmal kurz zum Anfang dieses Posts.. wieso ich so übergewichtig war? Hier habt ihr ein paar Gründe.. natürlich war ich selbst Schuld.. aber ich hatte auch meine Gründe.. Gründe die nichts entschuldigen.. aber Gründe die zeigen, dass Dinge manchmal aus dem Ruder laufen - Dinge die man nicht beeinflussen kann - weil man ein Kind ist - und nicht mächtig genug um über den Tellerrand zu blicken. Bevor ihr das nächste mal jemanden auslacht oder verurteilt nur weil er 5kg zuviel am Bauch kleben hat oder was auch immer - überlegt erst einmal wieso das so sein könnte. Und was ich als viel wichtiger erachte.. ach haltet einfach ganz euren Mund.. denn ihr wisst nie NIE NIE NIE wie sehr dieser Mensch über den ihr da lacht und urteilt wie sehr sich dieser Mensch diese Situation zu Herzen nimmt. Was wäre denn gewesen hätte ich nicht drauf geschissen? Was wäre denn gewesen hätte mich dieser Satz in ein mega Loch geworfen. 25 Kilo abgenommen und ich werde immernoch als fett bezeichnet was wäre gewesen hätte das alles wieder aufgewühlt.. meine Schwächen.. meine Kindheit verdammt nochmal alles..

Behandelt Menschen so wie ihr auch selbst behandelt werden möchtet - PUNKT!

Habt einen schönen Tag - ich ess heute meine Benjamin Blümchen Torte und genieße meinen Geburtstag. Küsschen 



Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Depression

Samstag, 2. Mai 2015

Wie abhänig sind wir? (2)

Hallo ihr Lieben &´tadadadaaaaa herzlichen Willkommen zum zweiten Teil von "Wie abhängig sind wir?" 


Heute habe ich mir das Thema "Klamotten" rausgesucht... ja das ist mein ernst.. 

Ich meine, dass wir eine Konsum Gesellschaft sind ist jetzt nichts neues. Obwohl hier einmal die Definition so muss sich wenigstens keiner die Mühe machen und selbst nachgoogeln. *zwinker*

Der Begriff Konsumgesellschaft bezeichnet in den Humanwissenschaften Gesellschaften, in denen die Befriedigung möglichst vieler Bedürfnisse nur durch Konsum gegen entsprechende Bezahlung möglich ist.

Sehen wir das ganze einmal wirtschaftlich. Wir sind ja alles Menschen naja also die einen mehr die anderen weniger aber das würde jetzt definitiv ausarten naja also wie gesagt Menschen und so. Und wir gehen alle arbeiten obwohl ahhh auch ein anderes Thema.. Zusammengefasst: Zwischen vielen Lebewesen leben einige vernünftige Menschen, die arbeien gehen SO! Und diese Menschlein verdienen somit Geld - dadurch besitzen sie eine sogenannte "Kaufkraft" diese ermöglicht es ihnen Dinge einzukaufen um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.. ok das hört sich jetzt versauter an als es sein sollte.. obwohl ok doch sollte so sein :) 

Also ganz einfach verdienste Geld kannste dir Dinge kaufen.. fertig.

Also das heißt wir könnten.. gehen wir jetzt einmal auf das Thema Kleidung ein. Ja man merkt ich bin ein Mädchen.. muss da ja nun ab und an auch mal rauslassen dürfen und außerdem gehen Männer auch shoppen oder woher habt ihr eure Kleidung? ÄTSCH!

Gehen wir einmal ganz zurück in den Kindergarten.. hach war das eine tolle Zeit:) 

Kindergarten: es war absolut egal wie du ausgesehen hast... deine Haare waren spätestens nach dem täglichem Mittagsschlaf sowieso ein Vogelnest, vom Nägel lackieren hattest du noch gar keine Ahnung und Markensachen waren für dich wahrschenlich die Hosen, die nicht völlig durchlöchert waren. Es war einfach egal.. also zumindestens soweit ich mich zurück erinnern kann wurde damals nie jemand ausgelacht, weil er gelb mit lila kombiniert hat oder rot mit rosa das war dann halt so wurde ab und an noch mit ein wenig Fingermalfarbe verziert und fertig war das Ding.

Grundschule: Uff ich glaube die ersten 3 Jahre meiner Grundschulzeit war es noch ähnlich und ja wenn ich mir Bilder ansehe (Klassenfotos) usw war es uns immernoch ziemlich egal wie wir rumlaufen. Meine absolute Modekatastrophe waren wohl die Jeans shorts auf Klassenfahrt mit khaki farbenden Kniestrümpfen die ich selbstverständlich bis ganz nach oben gezogen habe! 

Grundschule: In der 4. Klasse sind wir von Brandenburg nach Niedersachsen gezogen.. hier war das alles dann doch schon eine Numer anders. Zumindestens musste ich meine Mama nach einem dieser mega coolen 4U Ranzen anbetteltn weil mein Scout ich glaube es war ein Scout mit Pferden ( Ich habe todesangst vor Pferden ) natürlich überhaupt nicht cool war und mir die anderen Kinder ersteinmal erklärt haben, dass man sowas praktisch gesehen ja nun auch nur als Baby trägt.

5+6 Klasse: Orientierungsstufe heißt das hier bei uns oder naja hieß es als ich in den Klassenstufen war. Da kann ich mich speziell an eine bestimmte Szene erinnern. Ein Klassenkamerad lachte eine Mädchen aus, weil sie eine uff ich glaube es war eine beige stoff/cord Hose trug. Er meinte nur: "hahhahahaha was ist das denn da?"  obwohl es ja eig. nur eine Hose war. Soweit ich mich zurück erinnern konnte war es noch nichteinmal eine hässliche Hose und doch wurde es hier offensichtlich - Mode hatte nun nichts mehr mit Zweckmäßigkeit zu tun.

7+ Klasse: Ich glaube, dass waren so die Jahre in denen das mit den Markensachen losging.. jeder musste erstmal eine Friis & Company Tasche haben.. ja glaube die waren das ou ou ou und eine von diesen Miss Sixty Hosen die wo der Reisverschluss hinten war ja genau am Popo. Diese Hose hat damals glaube ich um die 80€ gekostet. Wieviele Tage und Nächte habe ich damit verbracht meine Mama nach dieser Hose anzubetteln. Und als ich sie dann endlich hatte wuhuuuu "go out off my way bitchachooos here´s the queen" naja also so kam ich mir glaube ich vor. Ihr müsst den Satz jetzt in eurem Kopf mit ner total eingebildeten etwas hohen Stimme sagen dann merkt ihr wie cool naja oder lächerlich das alles war. Jedenfalls fand ich mich mega cool. Bis mir dann eines Tages ein ehm keine Ahnung 5. Klässler an der Bushaltestelle erklärte, dass diese Hosen total scheiße aussehen würden.. und naja was soll ich sagen ja er hatte recht! 

9+ Klasse: Jetzt kommen die Jahre wo ich total auf Mode usw geschissen habe. Also naja nicht so wie ich es jetzt gesagt habe nene sowas mache ich nicht ich bin schließlich eine Lady.. Ich meine damit ich kam sah und siegte.. hach vom Thema abgekommen nein nein also ich kam glaube ich des öfteren ja ok fast jeden Tag mit einer Jogginghose und Sweatjacke zur Schule. Und was soll ich sagen, dass habe ich auch zu spüren bekommen. Schiefe Blicke.. "Hast du nicht auch andere Klamotten"? bla bla bla

Ok ich glaube das ist jetzt alles etwas ausgeartet aber so erfahrt ihr wenigstens auch mal ein wenig etwas über mein Leben. 

Zurück zum eigentlichem Thema: Wie abhängig machen wir uns von Mode? 

Natürlich wir alle möchten gut aussehen! 
Wir wollen uns identifizieren!
Jeder möchte "anders" sein!
Viele wollen Aufmerksamkeit erregen!
Andere vermeiden es aufzufallen!
Einige leben ihren kreativen Kopf aus!

Und das sind alles Dinge die ich auch verstehen kann. Aber wisst ihr was ich nicht verstehen kann? Das Menschen andere Menschen aufgrund ihres Modegeschmackes diskriminieren, ausgrenzen oder sogar mobben !!!

Wieso ist es denn so wichtig sich jedes Teil leisten zu können, dass die großen Modeblogger bei Instagram hochladen?
Wieso ist es denn so wichtig immer mit den neusten Trends zu gehen?
Wieso passt es euch nicht, dass manche mit ihrer Mode aus der Reihe tanzen?
Wieso schaut ihr andere schief an, nur weil sie sich zB. ganz in schwarz kleiden?
Wieso ist man nicht mehr cool genug, nur weil man keine Markensachen besitzt?

What ??? keine Louis Vuitton, keine Prade, keine Michael Kors, nix von Tory Burch? Omg Bitch please, go out of my way. 

Nein wieso denn? Weil einiege keinen Wert auf diese Dinge legen? Was ist los mit euch? Sind wir wirklich so sehr auf materielle Dinge fixiert? Geht es wirklich nur noch darum, was sich der Einzelne so alles leisten kann? 

Klar ich gehe auch gerne mit Freunden shoppen aber wenn es statt Tiffany nunmal der Schmuck von Primark ist kann die Shopping Tour trotzdem Spaß machen. Und kein und das möchte ich betonen KEIN Mensch auf dieser Welt ist schlechter oder weniger Wert, nur weil er keine teuren Markensachen besitzt.

Dann du glänzt nicht mehr mit teurem Schmuck.
Mit deinen Markenschuhen rennst du nicht schneller.
Das Fleisch für 5€ mehr macht dich nicht satter.
Deine teure Uhr wird dir nicht mehr Zeit geben können. 
& auch deine 100€ Pflegecreme schenkt dir keine ewige Jugend.

Genau das möchte ich mit diesem Post ansprechen. 

Weil ich weiß..
... ,dass es Kinder gibt die gemobbt werden weil sie Sachen von Takko statt von Zara tragen.
... ,dass es Mütter gibt die jeden Cent dreimal umdrehen um dem geliebten Kind endlich die teuren Nikes schenken zu können.
.. ,dass hinter dreckigen Schuhen und alten Klamotten genauso wundervolle Menschen stecken können wie in Jimmy Shoes und Prada Kleidchen. 

Was ist unsere Gesellschaft eigentlich noch wert wenn nicht mehr entscheidet wer du bist - sondern nur noch was du trägst?

Ich bin ganz ehrlich ich gehöre eindeutig zu den Menschen, die es lieben Geld auszugeben. Allerdings gebe ich nur ungern Geld für teure Dinge aus - ich weiß nicht iwie fühle ich mich bei dem Gedanken schlecht. Und alle "teuren" Dinge die ich besitze waren Geschenke meines Mannes. Ich glaube das teuerste was ich mir jeh selbst gekauft habe waren ein paar Nikes. fertig nix 900€ Handtasche. Und ich denke ich bin da nicht alleine - es gibt sicher den ein oder anderen Menschen da draußen der es sich leisten könnte es aber einfach nicht mit sich vereinbaren kann soviel Geld auszugeben für nur einen materiellen Besitz. 

Und ich bin noch ehrlicher: Ich gucke Menschen manchmal auch komisch an wenn sie sich in meinen Augen merkwürdig kleiden. Meist tut mir das hinterher aber auch tierisch Leid und ich hoffe diese Eigenschaft irgendwann ablegen zu können und anstatt der Klamotten wieder den Menschen sehen zu können. 

Jeder kann auf eine Burberry sparen - doch einen wunderschönen Charakter - etwas das dich wirklich zum strahlen bringt und dich zu etwas besonderem macht - , dass kann dir kein Geld dieser Welt geben. 
 
 

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Konsumgesellschaft